FASTNACHT TOTAL!

Mit dem Megafastnachtswochenende zündet der Rüsselsheimer Carneval-Verein 1936 e. V. (RCV) am kommenden Samstag und Sonntag (26.+27.01.) ein gewaltiges Feuerwerk an Farben und Klängen.

Die Innenstadt wird sich in einen närrischen Hexenkessel verwandeln. Dabei ist der Marktplatz mit seiner exponierten Lage der zentrale Veranstaltungspunkt.

Der RCV als Veranstalter des zweitägigen Großevents stellt sein Vereinsmotto „Tradition mit Zukunft“ erneut unter Beweis und hat viel Altbewährtes und neue Ideen verbunden. Mit einem beheizten Festzelt trotzt man der Kälte und bietet bei freiem Eintritt allerhand närrisches Programm.Bereits am Samstag (26.) um 10:00 Uhr lädt der Verein, begleitend zum Marktgeschehen, zum närrischen „Kreppelkaffee“ ein. Ab 19:33 Uhr geht es weiter und es startet ab der Parkschule der Fackel- und Laternenzug „HellHörig“, zu dem der RCV wieder alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Mitmachen einlädt. Wer mit Laternen oder sonstigen Lichtquellen teilnehmen möchte, der findet sich um 19:15 Uhr auf dem Schulhof ein.

Der Fackelzug bahnt sich mit sehr viel Musik seinen Weg durch die Frankfurter Straße. Insgesamt sieben Gruppen haben sich bislang zur lautstarken Unterstützung angesagt. „HellHörig“ endet dann auf dem Marktplatz. Hier wird für das leibliche Wohl bestens im Festzelt mit heißen und kalten Getränken sowie Brat- und Rindswurst sowie Brezeln gesorgt. Auf der Festzeltbühne präsentieren sich ab 20:11 Uhr sechs Guggemusiken und eine Showband beim Musikspektakel „Lauschangriff“.

„Aufgewacht und Mitgemacht“ heißt es dann am Sonntagmorgen (27.). Ein ganz spezieller Weckruf lockt die Rüsselsheimer aus den Federn. Mit dem „Kirchgang“ laufen sechs Musikgruppen um 09:33 Uhr ab Parkschule, Mainvorland und Innenstadt erneut in Richtung Marktplatz.

Dort findet in der evangelischen Stadtkirche um 10:00 Uhr zum achten Mal in Folge „Gugge-goes-Gottesdienst“ statt, zu dem „Hausherr“ Dekan Kurt Hohmann herzlich einlädt. Ein Gottesdienst, der durch die Teilnahme verschiedenster Guggemusiken und einer speziellen Liturgie zu etwas ganz Besonderem wird. Wer einen Platz ergattern möchte, sollte frühzeitig erscheinen.

Ein Novum dann im Anschluss: Das erste „Narrengericht“ auf dem Marktplatz, in 2013 vom RCV organisiert und durch ihn federführend, haben die Stadtobrigkeit in Person des Oberbürgermeisters „vorgeladen“. Auch die weiteren vereinten Rüsselsheimer närrischen Kräfte fügen sich als „Nebenkläger“ ein. Welchen „Anklagepunkten“ sich Patrick Burghardt stellen muss und ob sich dieser ganz ohne Verteidigung dem Narrengericht stellen wird, gilt abzuwarten.

Der „Verhaftungstross“ wird sich gegen 11:33 Uhr von der Kirche zum Rathaus begeben. Die lauten Böllerkanonen wird der Rüsselsheimer OB sicher nicht  überhören können. Durch einen Spalier wird der „Angeklagte“ dann ins Festzelt auf dem Marktplatz geführt.

Mit einem Eröffnungsspiel auf der Bühne wird der Narrenmarkt eröffnet, die Verhandlung beginnt um 12:11 Uhr. Das Urteil des „Narrengerichts“ wird gegen 12:33 Uhr erwartet. Selbstverständlich werden auch am Sonntag Speisen und Getränke angeboten.  Der Eintritt ins Festzelt ist ebenfalls wieder frei.

Mit Änderung des Zugweges beziehungsweise dessen Aufstellung kann der Start des großen närrischen Lindwurms durch die Rüsselsheimer Innenstadt auch wieder auf 14:11 Uhr gelegt werden. Die Wartezeit bis zum Zugbeginn oder bis zum Eintreffen des Zuges in der City kann getrost im Festzelt verbracht werden.

Ab Aufstellungsgebiet „Grabenstraße“ schlängeln sich dann Garden, Komiteewagen, Prinzenpaare, Brauchtums- und Motivgruppen, Fanfaren- und Spielmannszüge, Guggemusiken, Trommlercorps und jede Menge jeckes Volk durch die „Alte Kirchstraße“ zur Frankfurter Straße, vorbei am Rathaus und Marktplatz, in die Ludwigsstraße bis zur Einmündung Schulstraße.

Ab dort trennen sich Fahrzeuge und Fußgruppen. Während die motorisierten Zugteilnehmer ihre Zugauflösung in Höhe der Weisenauer Straße finden, endet für die Fußgruppen der Fastnachtsumzug auf dem Marktplatz, nachdem sie ein Stück die Marktstraße passiert haben.

Rund 1300 Zugteilnehmer, darunter allein 10 Guggemusiken, präsentieren sich dem Narrenvolk entlang des Zugweges. Närrische 3×11 Vereine haben in noch närrischeren 5×11 Zugnummern Platz gefunden. Die weitesten von ihnen kommen aus dem Südschwarzwald, aus dem Wutachtal nahe der Schweizer Grenze, aus Kehl, Stuttgart, dem Kraichgau, der Ortenau, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Landkreis Karlsruhe. Aber auch aus Frankfurt, Offenbach, Mainz-Kastel, Flörsheim, Raunheim, Groß-Gerau, dem Darmstädter Raum, Bischofsheim, Wiesbaden, der übrigen Region und natürlich aus Rüsselsheim. Und noch immer können sich kurzentschlossene Gruppen zur Teilnahme melden.

Karton- und säckeweise hat allein der RCV hochwertiges Wurfmaterial beschafft und wird dieses am Sonntag von den drei Zugleitungswagen unter das närrische Volk bringen.

Wer den großen Fastnachtszug von spezieller Warte aus betrachten möchte, der hat die Möglichkeit an der Ehrentribüne vor dem Rathaus eine VIP-Karte für 3,00 Euro pro Person zu erwerben. Darin enthalten sind der Zugbutton, die Zutritt zur Ehrentribüne und ein kleines Gläschen Wein. Das Platzkontingent ist jedoch begrenzt. Karten sind direkt an der Ehrentribüne oder der Festzeltkasse erhältlich.

Noch einmal gibt es, im Anschluss zum Umzug, gehörig etwas auf die Ohren. Mit dem „Schluss-Akkord“ im Rahmen des Narrenmarktes präsentieren im Festzelt noch einmal sechs Musikgruppen ihr Können und die unabhängige Jury prämiert die besten Zugteilnehmer.

Wer besonders fantasievoll verkleidet ist, sollte sich mit den Eltern direkt nach dem Umzug im Festzelt einfinden, um sich für den Kostümwettbewerb anzumelden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rüsselsheim nehmen die kleinen Gäste an einer entsprechend gekennzeichneten Meldestelle in Empfang.

Alle kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf eine süße Überraschung freuen. Zudem können die drei am schönsten verkleideten Kinder bei der Prämierung um 17.33 Uhr attraktive Preise gewinnen.

Die Finanzierung dieser Großveranstaltung trägt sich zu einem großen Teil aus Spenden und dem Verkauf des Zugbuttons, der für einen Euro bei den Mitgliedern des RCV, den „mobilen Verkaufsteams“ sowie an der Kasse im Festzelt erhältlich ist. Der RCV bittet die Besucher, von diesem Angebot regen Gebrauch zu machen. Nur so ist eine langfristige Gewährleistung dieser Traditionsveranstaltung möglich. Auch Spenden werden gerne entgegengenommen.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen, die Programmabläufe, Zugweg und Zugfolge sowie zu Spendenmöglichkeiten erteilt der RCV auf seiner Webpräsenz www.rcv.de. Das Anmeldeformular findet man ebenfalls im Internet.

Ansprechpartner für Medienanfragen:
Markus Behrend
+49(0)15 73 – 43 79 464
vorstand(at)rcv.de

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